In einer charmanten, aber engen Altbauküche schuf Julia mit einem schmalen Klapptisch neben dem Fenster eine kleine Oase. Morgens klappt sie ihn herunter, stellt die Mühle darauf, genießt Kaffee im Licht, abends verschwindet alles wieder wandbündig. Ihr größter Aha-Moment: Der Boden bleibt frei, der Blick weit, und spontane Gäste finden trotzdem Platz für eine Suppe oder ein Brettchen.
Leo montierte ein ausziehbares Board direkt über der Waschmaschine. Bei Bedarf entsteht eine zusätzliche Vorbereitungsfläche, nach dem Kochen fährt sie ein und schützt Gewürze vor Spritzern. Er nutzte recycelte Multiplexreste, robuste Vollauszüge und einfache LED-Strips. Das Budget blieb klein, die Wirkung groß: weniger Chaos, schnelleres Aufräumen, mehr Lust, wirklich zu kochen statt nur zu snacken.
Mit zwei Kindern brauchte Familie Kaya flexible Flächen für Backsonntage. Eine lange, klappbare Platte über Konsole und ein schmaler, ausklappbarer Abkühlsteg lösten Engstellen. Im Alltag bleibt die Küche luftig, am Wochenende wird sie zum Atelier. Die Kinder helfen gern, weil alles in Kinderhöhe erreichbar ist. Danach verschwindet die Werkstatt an die Wand, und der Boden gehört wieder dem Spielen.
All Rights Reserved.